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Nordic Walking - richtig gemacht!


Das Training

  • Zu Beginn immer 5 Minuten in einem langsameren Tempo „einwalken“.
  • Am Ende immer 5 Minuten in lockerem Tempo „auswalken“.
  • Das Walkingtempo sollte so zügig sein, dass man sich noch unterhalten kann, ohne außer Atem zu kommen.
  • Ideal ist es, regelmäßig 2 - 4 Mal pro Woche zu walken. Die Walkingeinheiten sollten zwischen 30 und 60 Minuten lang sein. Bei entsprechender Fitness und Lust natürlich gerne auch länger und öfter.
  • Nach dem Walken empfehlen wir, Beine, Rücken, Schultern und Arme zu dehnen.
  • Bei leichter Erkrankung (Schnupfen, Husten etc.) nur lockeres Walken. Bei Krankheit pausieren!


Die Vorteile

  • Nordic Walking ist 40 - 50% effektiver als Walking ohne Stöcke.
  • 90% aller Muskeln (also 600!) sind beteiligt; dadurch ist der Energieverbrauch enorm hoch.
  • Nichts strafft die Figur schneller und effektiver: Fettzellen schmelzen, Muskulatur wird aufgebaut.
  • Der Bewegungsapparat wird um bis zu 30% entlastet, Rückenbeschwerden (besonders im Schulter-Nacken-Bereich) verringern sich deutlich, die Beweglichkeit der Wirbelsäule steigt.
  • Das Körpergewicht lastet ausgeglichen auf dem Skelett, wodurch der Aufbau von Knochensubstanz stimuliert wird.
  • Die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessert sich deutlich.
  • Es werden vermehrt die Hormone Endorphin, Serotonin, Noradrenalin und Dopamin ausgeschüttet, die für gute Laune sorgen und das Risiko von Depressionen senken können.
  • Das schädliche LDL-Cholesterin wird reduziert, wodurch das Infarktrisiko sinken kann.
  • Das Immunsystem wird durch die Produktion des Botenstoffes „Interleukin-6“ gestärkt.


Die Stöcke

  • Schlaufe: Die Schlaufe muss fest anliegen und die Hand gut am Stockgriff sitzen, so dass man immer in Griffnähe bleibt und den Stock auch bei geöffneter Hand gut fixieren kann.
  • Material: Ideal sind reine Carbon-Stöcke oder Composite-Stöcke (Gemisch aus Carbon und Aluminium mit mindestens 50% Carbon).
  • Ein Fixrohr (die Stocklänge ist nicht verstellbar) ist stabiler als ein verstellbarer Stock.
  • Für die richtige Stocklänge suchen Sie den Punkt, an dem die Schlaufe mit dem Stock verbunden ist (Schlaufenaustrittspunkt). Stellen Sie den Stock senkrecht vor sich. Der Schlaufenaustrittspunkt sollte sich etwa auf derselben Höhe wie der Bauchnabel befinden. Wenn der Unterarm leicht nach unten zeigt, hat der Stock die richtige Länge.
  • Die Asphaltpads sind nur für das Laufen auf Asphalt geeignet. Für jeden anderen Utnergrund ist die Spitze sinnvoll, die sich unter dem Asphaltpad befindet.
  • Im Sportfachhandel erhält man für die gängigen Markenstöcke problemlos Ersatzteile (wie Asphaltpads oder Schlaufe).
  • Nordic Walking-Stöcke können auch günstig beim Discounter gekauft werden. Allerdings muss man genau darauf achten, dass es sich auch um einen Nordic Walking-Stock (und nicht um einen Trekking-Stock) handelt. Ferner darauf, dass die Schlaufe gut fixiert und die Stöcke nicht aus reinem Aluminium sind. Auch Ersatzteile, wie Asphaltpads und Schlaufen sollten bei Bedarf problemlos zu erhalten sein.